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Sonntag, 7. Juni 2015

Gebratene Radieschen mit Feta und Zwiebellauch

Ein Rezept aus dem Zeit-Magazin hat mich auf die Idee gebracht, Radieschen einmal warm zu probieren. Hat sich gelohnt, fanden wir: Die Radieschen einfach in etwas Olivenöl braten, dazu Feta, Zwiebellauch und eine kleine Salatgarnitur - fertig ist eine ausgefallene Vorspeise. Dazu eine Scheibe Brot: Was will man mehr?

So funktioniert das ganze:


Für vier Vorspeisenportionen zwei Bund Radieschen waschen, putzen und vierteln.


3 Eßl. Olivenöl erhitzen, die Radieschenviertel darin unter Rühren anbraten. Sie dürfen ruhig ein ganz winziges bißchen anbräunen. Dabei verlieren sie den wesentlichen Teil ihrer Schärfe. Dafür werden sie weich und mild.


Wenn die Radieschen langsam weich werden (am besten ausprobieren, wie weich man sie selbst wünscht), etwas pfeffern und mit jeweils einer kleinen Portion Feta und geschnittenem Zwiebellauch, sowie einer kleinen Salatgarnitur (hier: ein paar kleine Salatblätter und Gurkenscheiben) anrichten. Wie schon erwähnt: Noch eine Scheibe Brot dazu: Guten Appetit!




Sonntag, 8. Februar 2015

Schneller Büro-Salat mit Frischkäse und Apfel


Ein leckeres und gesundes Mittagessen fürs Büro? Einfach mal eben schnell in der Teeküche zusammen geschnippelt - geht das ?! Ja, klar!

Hier ist eine superleckere Variante, für die im Grunde nur vier Zutaten benötigt werden: 1/2 Bund frischen Rucola (hatte ich gerade frisch am Markt erworben - denkbar ist aber auch, alternativ von zuhause einige Blätter gewaschenen und vorgezupften Eissalat oder sonstigen Blattsalat mitzubringen), einen Apfel, ca. 50 - 75 g. fertigen Kräuter-Frischkäse, sowie einige Walnußhälften.

Die Zubereitung ist kinderleicht: Die Salatblätter auf einen Teller geben, einen Apfel entkernen und in kleine Stücke schneiden, den Frischkäse darauf verteilen, das Ganze mit den Walnusskernen bestreuen. Wer mag, kann noch mit etwas Kräutersalz und Pfeffer nachwürzen. Dazu eine Scheibe Brot oder ein frisches Brötchen: Eine herrliche Mahlzeit, die neue Kräfte verleiht!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Fannys Avocado-Brie-Sandwich

In letzter Zeit hatte ich wenig Freiräume, um neue Rezepte zu posten. Es war einfach zu viel los in der analogen Welt! Unter anderem war ich für einige Tage in London zu einer Studienfahrt zum Thema "Fresh expressions of faith". Wer mehr erfahren will, hier gibt es einem Bericht darüber.

Zwischen zwei Projektbesuchen machte ich mich zusammen mit zwei ebenfalls erschöpften und hungrigen Mitreisenden auf die Suche nach etwas Essbarem und einem ordentlichen Tee.

Fündig wurden wir im "La roma bella", einem wundervollen kleinen Lokal, direkt gegen über dem British Museum gelegen. "La roma bella" ist eigentlich ein Italienisches Restaurant, aber mittags gibt es dort exzellenten Tee und wundervolle Sandwichs. Geführt wird "La roma bella" von einer bezaubernden jungen Frau namens Fanny. Fanny stammt von der Insel Rügen und hat in London ihr Glück gemacht. Und wir hatten Glück, denn Ihr Avocado-Brie-Sandwich ist so superlecker, dass ich es zuhause gleich mal nachgebaut habe.


So bin ich vorgegangen:


Für zwei Sandwichs benötigt man: Vier Scheiben Vollkorn-Toast, vier Salatblätter, eine schöne reife Avocado, vier bis sechs Scheiben Briekäse (oder Camenbert), eine Stange Lauchzwiebel, etwas Petersilie, einige Spritzer Zitronensaft, Kräutersalz, Pfeffer. 



Die Toastscheiben leicht antoasten, mit den genannten Zutaten belegen, die Hälften aufeinanderklappen. Andrücken und fest in Butterbrotpapier einwickeln, und zwar so, dass man das Sandwich aus dem halb aufgepackten Papier essen kann. Das Ganze fällt sonst auseinander!


Guten Appetit!





Freitag, 4. Juli 2014

Frischkäse - Champignon-Aufstrich

Raffiniert im Geschmack, aber doch verblüffend einfach herzustellen ist dieser herzhafte Aufstrich:

So wird`s gemacht:


250 g. braune Champignos fein würfeln, in einer beschichten Pfanne unter Rühren ohne Fettzugabe rösten, sodass einiges an Wasser aus den Pilzen verdampft.


3 Eßl. Olivenöl angießen. Die Pilze darin unter Rühren schön scharf anbraten.


Die Pilze in eine Schüssel füllen, beiseite stellen und abkühlen lassen.



200 g. Frischkäse zugeben, außerdem den Saft einer halben kleinen Zitrone, etwas Kräutersalz, Pfeffer, einen Teellöffel gemahlener Schabziegerklee (z.B. von Brecht, der Reformhaus-Gewürzmarke), sowie eine ordentlichen Menge klein geschnittenen Schnittlauch. Alles vermischen und in ein Servierschüsselchen füllen, mit etwas Schnittlauch garnieren.


Dazu frisches Brot reichen: Lecker!




Grüne-Erbsen-Hummus mit Basilikum (vegan)

Was für eine Köstlichkeit! Ernährungsphysiologisch hochwertig und preiswert ist er außerdem, dieser herrliche Aufstrich, den man durchaus auch einfach so weglöffeln könnte. Und ruck-zuck gemacht, vorausgesetzt, man besitzt einen Mixer.


 Genug der Vorrede! Jetzt verrate ich, wie man das Hummus herstellt:


400g. Tiefkühlerbsen (frische gehn` natürlich auch!) in ca. 100 m. Gemüsebrühe kurz aufkochen, zum Abkühlen kurz beiseite stellen.


Die leicht abgekühlten Erbsen (bis auf einige wenige zum Garnieren) mit der Gemüsebrühe zusammen richtig schön glatt pürrieren.


Ordentlich frisches Basilikum dazugeben, und mit pürrieren (ich habe zwei kräftige Stengel samt Blättern genommen). Ich habe außerdem noch eine Mini-Knoblauchzehe dazu gebene. Der Geschmack war so ziemlich perfekt. Von deutlich mehr Knoblauch würde ich von daher eher abraten. Dann überdeckt es den feinen Geschmack des Basilikums.


2 Eßl. Tahin unterrühren (Sesampaste, gibt`s bei DM, im Reformhaus oder im Bioladen, ob dunkles oder helles dürfte keine Rolle spielen. Ich habe dunkles genommen). Würzen mit: Kräutersalz (abschmecken wegen der Gemüsebrühe!), Pfeffer, Saft einer halben Zitrone und ca. 2 -3 Eßl. Olivenöl.


Erbsen-Hummus in eine Schale füllen, mit einigen Erbsen, einem Basilikumblatt und einem Zitronenschnitz garnieren. Ein Eßl. Olivenöl drüber: Fertig!

Lässt sich im Kühlschrank gut mindestens einen Tag lang aufheben.

Guten Appetit!





Sonntag, 15. Juni 2014

Schneller Picknicksalat im Glas (vegan)

Ruck-zuck hergestellt ist dieser schnelle Picknicksalat im Glas. Denn wer möchte schon lange in der Küche stehen, wenn draußen das herrlichste Wetter lockt? Anderseits: Immer nur Butterbrote mitnehmen ist auch langweilig. Hier ist die Lösung:


Und so wird`s gemacht:


Je nach Anzahl der am Picknick teilnehmenden Personen leere Schraubverschlussgläser bereitstellen (350 ml. Fassungsvermögen). 1 gestrichenen Teelöffel lösliche Gemüsebrühe und ca. 3 -4 Eßl. Couscous in ein Glas geben. Mit ca. 125 ml. kochendes Wasser angießen. Couscous quellen lassen.


Einige Spritzer Zitronensaft zugeben.


Gemischte Gartenkräuter auf den Couscous schneiden (was man so hat, hier waren es: Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Rucola und Fenchelgrün).


Nun noch pro Glas je eine schöne reife Strauchtomaten klein schneiden und dazugeben. Einen Hauch Kräutersalz und gemahlenen Pfeffer zugeben. Zum Schluss alles mit einem Schuss Olivenöl krönen. Gläser zuschrauben: Fertig!


Alles einpacken (bei uns gab`s diesmal noch Obstsalat im Glas, Brot, Käse und vegetarischen Aufstrich, sowie Zitronen-Kräutertee und alles fürs Outdoor-Teekochen). Und meine aktuelle Lektüre: Albert Schweitzer: "Aus meinen Leben und Denken". Genialer Mann!


Nach 2 Stunden Radeln durch die Siegerländer Wälder ist alles wunderbar durchgezogen. Die Picknickdecke kann ausgebreitet werden!


Guten Appetit!


Samstag, 31. Mai 2014

Karotten-Curry-Salat (vegan)

Dieser Salat eignet sich wunderbar für ein Party-Buffet, als Mitbringsel zum Grillen oder einfach so als Brotbelag.


Hier sind die Grundzutaten:


Und so wird der Salat hergestellt:


Einen Bund Frühkarotten putzen und mit einer groben Reibe raspeln. Etwas vom Karottengrün waschen und zerkleinern.


Eine Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Zwiebelwürfel in ca. 4 Eßl. Olivenöl anschwitzen. Dann die geraspelten Karotten samt Karottengrün zugeben. Unter Rühren anbraten. Nach einer Weile ca. 100 ml. Orangensaft angießen. Deckel auf die Pfanne legen, Herd runterdrehen. Karotten unter gelegentlichem Rühren dünsten. So lange bis die gewünschte "Bissigkeit" erreicht ist. Wie fest oder weich die Karotten sein sollen, ist ja Geschmackssache.


Eine Bio-Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Zitronenschale zu den Karotten geben. Dann die Zitrone auspressen. Die Karotten würzen mit: Kräutersalz, Pfeffer und 3 - 4 Teel. mildem Currypulver. Ich habe Lemon-Curry der Firma Lebensbaum genommen. Die Pfanne vom Herd nehmen, Karottenmischung abkühlen lassen. Den Saft der Zitrone zu den abgekühlten Karotten geben.


250 g. Sojajoghurt (Nicht-Veganer, die keine Probleme mit der Verstoffwechslung von Laktose haben, können natürlich auch "normalen" Joghurt nehmen) unterrühren.


Schlußendlich noch reichlich gehackte Petersilie unterrühren: Fertig!


Mit diesem lecker befüllten Glas ging´s vorgestern zur Geburtstagparty der besten Tochter von allen!

Montag, 21. April 2014

Hummus (vegan)

Dieses Gericht aus der orientalischen Küche fasziniert mich seit einiger Zeit: Super-lecker, leicht herzustellen, preiswert, eiweißreich, vegan...

Hier ist meine Variante, die nicht ganz so ölhaltig ist wie die viele andere Hummus-Rezepte:

So wird`s gemacht:

200 - 250 g. Kichererbsen aus der Dose oder aus dem Glas abtropfen lassen (Flüssigkeit ggf. auffangen, um damit die Konsistenz des Hummus je nach persönlicher Vorliebe noch etwas zu verändern). Kichererbsen in das Behältnis des Mixers geben. 2 - 3 gehackte Knoblauchzehen hinzufügen, sowie den Saft einer Zitrone. Alles gründlich zerkleinern und mixen.


Schließlich ca. 4 Eßl. Tahin (Sesampaste, gibt es im Bioregal mancher Drogerien, im Bioladen, im Reformhaus...), sowie 2 Eßl. Olivenöl hinzufügen. Würzen mit Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Je nach Geschmack noch Paprikapulver, süß oder rosenscharf hinzufügen und / oder Kreuzkümmel. Alles gut durchmixen.


Zum Schluss einen kleinen Bund Petersilie waschen und zerkleinern (fürs Garnieren noch ein kleines bisschen Petersilie beiseite legen). Mit in den Mixer geben. Alles noch einmal gut durchmischen, abschmecken und ggf. nachwürzen.


Im Original wird gerne noch oben drauf etwas Olivenöl gegossen. Muss aber nicht sein, finde ich.

Dazu Brot oder Rohkost: Wunderbar!












Donnerstag, 27. Februar 2014

Pastinaken-Sellerie-Geröstel mit Walnüssen

Gestern habe ich auf dem Wochenmarkt so richtig schöne Pastinaken erstanden. Mit etwas Porree und Sellerie in der Pfanne geröstet und mit Walnüssen und Petersilie verfeinert ein einfacher und zugleich raffinierter Genuss!


1/4 Stange feingeschnittenen Porree in ca. 4 Eßl. Olivenöl anrösten.


Ca. 500 g. Sellerie würfeln (Würfel ungefähr 1 x 1 x 1 cm), dazu geben und unter Rühren mit anbraten.


Derweilen die Pastinken vorbereiten: Zwei mittelgroße Pastinakenwurzeln putzen und würfeln, die Stücke sollten ein klein wenig größer sein als die Selleriewürfel.


Die Pastinaken unterrühren und ebenfalls mit anbraten.


Schließlich eine Handvoll leicht zerkleinerter Walnüsse und einen halben Bund gehackte Petersilie, sowie Kräutersalz und Pfeffer dazugeben. Und schon ist das Geröstel fertig! Lecker zum Salat. Wir hatten heute außerdem noch einen mit Käse überbackenen Rest Nudeln vom Vortag dazu.
Das Geröstel schmeckt sicherlich auch als Zugabe zum Butterbrot.

Guten Appetit!





Samstag, 11. Januar 2014

Zwiebel-Butter (Brotaufstrich)

Verblüffend einfach - verblüffend lecker, dieser Brotaufstrich: Zwiebel-Butter mit roten Zwiebeln. Preiswert außerdem noch und schnell gemacht: Dazu frisches Vollkornbrot, Baguelle, Brötchen, was auch immer Ihr mögt!


Die Idee, diesen Aufstrich herzustellen, stammt übrigens vom Filius, der mir langsam aber sicher echt Konkurrenz macht in der Küche! So wird`s gemacht:


Eine mittelgroße rote Zwiebel schälen, zerkleinern und in ca. 1 Eßl. Butter langsam und bei niedriger Temperatur sanft rösten. Nicht zu streng braten, sonst geht die charakteristische Süße der roten Zwiebel verloren.


Derweilen separat ca. 100 g. Butter schmelzen. Nicht anbräunen lassen, damit der Geschmack insgesamt schön zart bleibt.


Butter und Zwiebeln mischen, mit Kräutersalz und ggf. etwas Pfeffer würzen. Kühl stellen, von Zeit zu Zeit durchrühren, damit sich die Zwiebelstückchen nicht auf dem Grund des Gefäßes absetzen.


Fertig! 


Guten Appetit!