Posts mit dem Label Vorspeise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vorspeise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Juni 2015

Gebratene Radieschen mit Feta und Zwiebellauch

Ein Rezept aus dem Zeit-Magazin hat mich auf die Idee gebracht, Radieschen einmal warm zu probieren. Hat sich gelohnt, fanden wir: Die Radieschen einfach in etwas Olivenöl braten, dazu Feta, Zwiebellauch und eine kleine Salatgarnitur - fertig ist eine ausgefallene Vorspeise. Dazu eine Scheibe Brot: Was will man mehr?

So funktioniert das ganze:


Für vier Vorspeisenportionen zwei Bund Radieschen waschen, putzen und vierteln.


3 Eßl. Olivenöl erhitzen, die Radieschenviertel darin unter Rühren anbraten. Sie dürfen ruhig ein ganz winziges bißchen anbräunen. Dabei verlieren sie den wesentlichen Teil ihrer Schärfe. Dafür werden sie weich und mild.


Wenn die Radieschen langsam weich werden (am besten ausprobieren, wie weich man sie selbst wünscht), etwas pfeffern und mit jeweils einer kleinen Portion Feta und geschnittenem Zwiebellauch, sowie einer kleinen Salatgarnitur (hier: ein paar kleine Salatblätter und Gurkenscheiben) anrichten. Wie schon erwähnt: Noch eine Scheibe Brot dazu: Guten Appetit!




Montag, 25. Mai 2015

Boullion von weißem und grünem Spargel (vegan)

Spargelgenuss: Einfach, preiswert und trotzdem super-lecker! Die Mengenangabe bezieht sich auf zwei Liter Boullion. War am Samstag Abend ausreichend für eine muntere deutsch-lettische Tischgesellschaft von sieben Personen. Für alle war eine zweite Portion als Nachschlag vorhanden!


So wird`s gemacht:


500 g. weißen und 500 g. grünen Spargel putzen (weiß: schälen / grün: nur die holzigen Enden abschneiden), waschen und in ca. 1 - 2 cm. lange Stück schneiden. Eine größere Schalotte schälen und würfeln.




Die Schalottenwürfel in 5 Eßl. erhitztem Olivenöl andünsten (bitte nicht zu scharf anbraten, das bekommt weder den zarten Schalotten, noch später dem Spargel!).




Die Spargelstücke zugeben und unter Rühren ebenfalls andünsten. Ein leises Röstaroma ist erwünscht, aber - wie schon erwähnt - es darf einfach nicht zu heftig angebraten werden!




Mit 2 Litern heißer Gemüsebrühe auffüllen (gerne gekörnte Brühe nehmen, aber bitte wegen Geschmack und Verträglichkeit nur in Bio-Qualität verwenden!). Das ganze kurz aufwallen lassen, dann den Herd sofort ausschalten. Ggf. den Topf kurz von der Platte nehmen, bis der Herd deutlich an Temperatur verloren hat. Boullion mindestens eine Stunde ziehen lassen, aber keinesfalls mehr kochen. Vor dem Servieren kurz auf die gewünschte Temperatur erhitzen, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und in Boulliontassen füllen. Mit frischer Petersilie, frischem Schnittlauch und - falls vorhanden - ein paar Dinkel-Backerbsen servieren.



Guten Appetit!


Donnerstag, 1. Januar 2015

Gerstenblini mit Roten Rüben, Belugalinsen und Apfel-Meerrettichcreme


Wenn es einmal etwas Besonderes sein soll im Winter, ist diese Vorspeise genau richtig. Auch wenn sie, zugegeben, ein wenig Arbeit macht. Die hier gezeigte Menge hat für 8 Personen gut ausgereicht.Veganer können das Gericht leicht abwandeln. Bei den Blini wird sich das Ei leicht durch Sojamehl und Wasser ersetzen lassen. Und statt Schmand könnte man auch die entsprechenden pflanzlichen Alternativen nehmen. So bin ich vorgegangen:


Pro Person ein bis zwei kleine Knollen rote Beete schälen, achteln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln (ca. 3 Eßl. aufs Blech gerechnet). Bei 160 Grad ca. 20 - 30 Minuten backen (je nach gewünschter Bißfestigkeit). Wenn die Roten Rüben fertig sind, in eine Schüssel füllen, leicht peffern und salzen, abdecken und beiseite stellen.

Während die Rüben im Ofen sind, empfiehlt es sich schon einmal mit den Blini, den Linsen und der Apfel- Meerrettichcreme zu beginnen.


250 g. Gerste fein mahlen (oder bei Kauf im Reformhaus oder Bioladen mahlen lassen), mit ca. 250 ml. handwarmem Wasser, eine Eßlöffel feinem Dinkelmehl und 1/4 Würfel Hefe verrühren. Gehen lassen.


Wenn der Teig Blasen wirft, einen halben Teelöffel Salz und ein Ei zufügen. Alles gut verrühren. Den Teig in ausreichend Öl, Kokosfett oder veganer Butter zu kleinen Pfannküchlein ausbacken.


Die Pfannküchlein (Blini) beiseite stellen.


250 g. Beluga-Linsen waschen und in ca. 750 ml. Wasser aufkochen, ca. 30 Minuten bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen.


Nach dem Ende der Kochzeit eventuell überschüssiges Kochwasser abgießen. Die Linsen mit Petersilie, 2 Eßl. mittelscharfem Senf, 2 Eßl. Balsamico-Essig und 2 Eßl. Olivenöl, sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Teelöffel Agavendicksaft oder Honig unterrühren. Dabei vorsichtig zu Werke gehen, sonst werden die Linsen zu matschig. Die feine Struktur der Beluga - Linsen sollten noch erkennbar bleiben.


Die Linsen in eine Schüssel füllen und beiseite stellen.


Für die Apfel-Meerrettichcreme die Schale einer halben Zitrone fein raspeln. Die halbe Zitrone auspressen. Eine kleine Schalotte in feinste Würfelchen schneiden. Das Ganze vermischen.
Einen großen süßen Apfel waschen, entkernen und in feinste Streifen schneiden. Unterrühren.


Ein ca. 4 - 5 cm langes Stück frischen Meerrettisch schälen, fein raspeln und unter die bereits hergestellte Masse rühren. Ich habe im Gemüseladen gefragt, ob man mir ein Stück Meerrettich verkaufen könne - ging problemlos. Was soll man auch mit einer Riesen-Meerrettichwurzel anfangen, wenn man nicht gerade ein notorischer Meerrettich-Fan ist!? Ich empfehle auf jeden Fall frischen Meerrettich zu verwenden. Der Geschmack ist mit dem in Glässchen angebotenen nicht zu vergleichen! Im Notfall wird diese Möglichkeit natürlich auch denkbar sein. Und: Man könnte ihn auch ganz weglassen, den Meerrettich - nur Äpfel, Zitrone und Schalotten schmecken bestimmt auch nicht schlecht.


Zum Schluss noch zwei Becher Schmand unter die Masse rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Etwas Petersilie zur Garnitur waschen und bereit halten.

Wenn die Gäste da sind, kommt der schönste Teil der Vorbereitung: Das Ganze wird attraktiv auf Vorspeisentellern drapiert und dann serviert. Alle waren begeistert! Auch Nicht-Rote-Beete-Meerrettich-Möger haben diese Vorspeise gut gefunden. Und das war nicht nur Höflichkeit!


Gute Appetit!