Vegetarisch kochen: Lecker, abwechslungsreich, saisongerecht und preisbewusst: Alltagstauglich eben. Wie das funktionieren kann, möchte ich hier auf diesem Blog zeigen.
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Sonntag, 12. Juni 2016
(Gemüse)-Wucht in Tüten (vegan)
Schnell, unkompliziert und lecker - kurz: Die Gemüsen-Wucht in Tüten!
Hier die Grundidee: Gemüse waschen, putzen, kleinschneiden, zusammen mit etwas Öl und Gewürzen in Backpapier-Tüten packen und im Backofen garen.
Dazu ein bisschen Salat und ein paar Ofenkartoffeln, die eine Etage tiefer als die Tüten gleich mitgaren können. Einfacher und zugleich raffinierter kann Kochen eigentlich nicht sein!
Hier nun die genaue Beschreibung:
Für vier Päckchen habe ich folgende Zutaten benötigt: Vier Bögen Backpapier (38 cm x 42 cm), 10 (besser gewesen wären 12) Stangen Spargel, drei Möhren, einen kleinen Brokkoli und einen kleinen Blumenkohl. Zu sehen sind außerdem die Kartoffeln, die im Ofen mitgebacken worden sind.
Außerdem gebraucht werden: Olivenöl (ca. 2 Teel. pro Päckchen), Kräutersalz, Pfeffer, sowie vier kleine Scheiben Zitrone mit Schale.
Das geputzte Gemüse in vier Portionen teilen, jede Portion auf einen Bogen Backpapier legen, mit Salz und Pfeffer würzen, eine Zitronenscheibe dazu legen, das Ganze mit Olivenöl beträufeln.
Die Papierbögen zu Päckchen falten und zusammen tackern.
Funktioniert mit einem ganz normalen Bürotacker, der mit Metallklammern arbeitet.
Die Päckchen auf ein Backgitter legen und im Backofen bei 180 Grad Celsius ca. 30 - 35 Minuten backen. Die Kartoffeln je nach Dicke schon ein bisschen früher in den Ofen schieben (sie müssen einfach gewaschen, halbiert oder geviertelt, und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt werden. Schließlich werden die Karoffeln mit etwas Olivenöl übergossen. Nach dem Backen mit etwas Kräutersalz und/oder Pfeffer würzen.
Die Päckchen geschlossen servieren, denn Aufpacken macht ja bekanntlich Spass, das wollen die hungigen Familienmitglieder oder Gäste sicher am liebsten selbst übernehmen! Aber aufpassen: Die Metallklammern sollten natürlich nicht mitgegessen werden. Übrigens: Ganz Penible könnten die Tackerklammern mit dem speziell dafür vorgesehenen Büroutensil entfernen. Haben wir aber nicht gemacht - wir haben die Tüten aufgerissen, wie ungeduldige Kinder es bei ihren Geburtstags- und Weihnachtspäckchen zu tun pflegen.
Wie auch immer: Guten Appetiti!
Samstag, 12. März 2016
Herzhafte Grünkern-Pastinaken-Pfanne (für 3 - 4 Port. / vegan bis auf Parmesankäse als Topping)
Mit diesem Rezept werde ich vermutlich sämtliche Klischees bestätigen, die es landläufig immer noch gibt über vegetarisches oder veganes Essen: Körnerfutter! Jawoll, heute gibt es Körnerfutter! Und zwar vom Feinsten!
So wird`s gemacht:
150 g. Grünkern mit ca. 300 ml. Wasser und einer Prise Salz aufkochen, ca. 15 - 25 Min. bei geringer Temperatur leise vor sich hin garen lassen. Oder: Das Getreide schon einige Stunden vorher garen, dann kann man nach dem Aufkochen den Herd abdrehen und den Topf in ein Handtuch gewickelt im Bett einige Stunden aufbewahren. So gart das Getreide sehr energiesparend. Und wenn man Glück hat, ist das Bett nach dem Essen noch schön kuschelig warm.... Aber jetzt mal weiter mit dem Rezept! Also dann:
6 getrocknete Tomaten kleinschneiden und in ca. 150 ml. heißem Wasser einweichen lassen.
Ca. 750 g. Pastinken schälen und würfeln. Außerdem ca. 150 g. Petersilienwurzeln putzen und würfeln. Ich habe leider versäumt, die Pastinaken und die Petersilienwurzeln vor dem Schneiden zu fotografieren.1 große Zwiebel in Würfelchen schneiden, ebenso eine Knoblauchzehe.
Zwiebelwürfel, Koblauch und Petersilienwurzel in ca. 4 Eßl. Ölivenöl anschwitzen lassen. Die Pastinaken zugeben und unter Rühren bei mittlerer bis geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren garen.
So wird`s gemacht:
150 g. Grünkern mit ca. 300 ml. Wasser und einer Prise Salz aufkochen, ca. 15 - 25 Min. bei geringer Temperatur leise vor sich hin garen lassen. Oder: Das Getreide schon einige Stunden vorher garen, dann kann man nach dem Aufkochen den Herd abdrehen und den Topf in ein Handtuch gewickelt im Bett einige Stunden aufbewahren. So gart das Getreide sehr energiesparend. Und wenn man Glück hat, ist das Bett nach dem Essen noch schön kuschelig warm.... Aber jetzt mal weiter mit dem Rezept! Also dann:
6 getrocknete Tomaten kleinschneiden und in ca. 150 ml. heißem Wasser einweichen lassen.
Ca. 750 g. Pastinken schälen und würfeln. Außerdem ca. 150 g. Petersilienwurzeln putzen und würfeln. Ich habe leider versäumt, die Pastinaken und die Petersilienwurzeln vor dem Schneiden zu fotografieren.1 große Zwiebel in Würfelchen schneiden, ebenso eine Knoblauchzehe.
Zwiebelwürfel, Koblauch und Petersilienwurzel in ca. 4 Eßl. Ölivenöl anschwitzen lassen. Die Pastinaken zugeben und unter Rühren bei mittlerer bis geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren garen.
Nebenbei ca. 75 g. Sonnenblumenkerne vorsichtig in einer Pfanne ohne Fettzugabe unter Rühren anrösten.
Wenn die Gemüsewürfel leicht zu bräunen beginnen die Tomatenstückchen mit dem Einweichwasser zugeben. Mit etwas löslicher Gemüsebrühe würzen.
Die Grünkern-Körner dazu geben. Abschmecken mit etwas Pfeffer und ggf. etwas Kräutersalz. Ein bisschen Schärfe gewinnt man mit etwas Pul-Biber oder einer Prise Chilli-Pulver.
Mit gehackter Petersilie, den Sonnenblumenkernen und (wenn es nicht vegan sein soll) mit etwas Parmesan bestreut servieren:
Guten Appetit!
Mittwoch, 20. Januar 2016
Kartoffeln im Grünen (vegan)
Während der Schnee draußen seine weiße Decke ausgebreitet hat, dominierte beim Abendessen heute die Farbe Grün. "Kartoffeln im Grünen" ist ein leichtes, gesundes und unaufwändiges Hauptgericht.
So werden die Kartoffeln im Grünen hergestellt:
1 kg. Kartoffeln waschen und daraus Pellkartoffeln zu bereiten (Kartoffeln also ungeschält mit reichlich Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren. Kartoffeln je nach Größe bis zu 25 Min. bei mittlerer Hitze gar kochen, Wasser abgießen, Kartoffeln etwas abkühlen lassen und schälen: "pellen"). Für das grüne Bett eine Schalotte und eine große Knoblauchzehe fein hacken und mit 1 Eßl. veganer Margarine goldgelb in einer Pfanne anschwitzen lassen.
Dann 450 g. angetauten Tiefkühl-Spinat (gehackt) hinzufügen, Hitze reduzieren, den Spinat sachte erwärmen. Gelegentlich umrühren.
Ein Päcken Hafersahne (200 ml.) hinzufügen, leicht aufwallen lassen. Das Ganze mit etwas löslicher guter Gemüsebrühe (unbedingt Bio-Qualität!), Pfeffer und Muskat würzen.
Nun eine Packung Tiefkühlerbsen (450 g) hinzugeben und sanft mit erhitzen. Dieser Vorgang sollte nicht zu lange dauern, da die Erbsen sonst zu gar werden. Die gepellten Kartoffeln in das grüne Gemüsebett setzen, mit etwas Pfeffer und gemahlenem Schabziegerklee (sehr lecker, ginge aber auch ohne) bestreut servieren. Wir hatten dazu jeder ein Schlüsselchen bunt gemischten Salat.
Guten Appetit!
So werden die Kartoffeln im Grünen hergestellt:
1 kg. Kartoffeln waschen und daraus Pellkartoffeln zu bereiten (Kartoffeln also ungeschält mit reichlich Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren. Kartoffeln je nach Größe bis zu 25 Min. bei mittlerer Hitze gar kochen, Wasser abgießen, Kartoffeln etwas abkühlen lassen und schälen: "pellen"). Für das grüne Bett eine Schalotte und eine große Knoblauchzehe fein hacken und mit 1 Eßl. veganer Margarine goldgelb in einer Pfanne anschwitzen lassen.
Dann 450 g. angetauten Tiefkühl-Spinat (gehackt) hinzufügen, Hitze reduzieren, den Spinat sachte erwärmen. Gelegentlich umrühren.
Ein Päcken Hafersahne (200 ml.) hinzufügen, leicht aufwallen lassen. Das Ganze mit etwas löslicher guter Gemüsebrühe (unbedingt Bio-Qualität!), Pfeffer und Muskat würzen.
Nun eine Packung Tiefkühlerbsen (450 g) hinzugeben und sanft mit erhitzen. Dieser Vorgang sollte nicht zu lange dauern, da die Erbsen sonst zu gar werden. Die gepellten Kartoffeln in das grüne Gemüsebett setzen, mit etwas Pfeffer und gemahlenem Schabziegerklee (sehr lecker, ginge aber auch ohne) bestreut servieren. Wir hatten dazu jeder ein Schlüsselchen bunt gemischten Salat.
Guten Appetit!
Sonntag, 8. November 2015
Deftige Kartoffelpfanne (vegan)
So lange keine Zeit gehabt (oder mir keine genommen) zum Rezepte-Posten. Aber keine Angst: Wir sind zwischenzeitlich nicht verhungert! Heute z.B. gab es diese deftige vegane Kartoffelpfanne. Genau das richtige für ein schönes Sonntagabendessen im November. Dazu etwas Salat: Einfach gut!
Was brauchen wir für diese Kartoffelpfanne? Erst mal Pellkartoffeln, ca. 500 g: Waschen, in etwas Salzwasser aufsetzen, aufkochen lassen, bei etwas reduzierter Hitze 20 Min. garen.
Die gegarten Kartoffeln abschütten, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Beiseite stellen. Derweil die übrigen Zutaten vorbereiten:
Eine Stange Porree, drei Möhren, vier ca. 1 cm dicke Scheiben Sellerie, eine Zuccini, 200 g. Räuchertofu in feine Würfelchen schneiden, ca. 8 - 10 Walnüsse knacken und einen Bund glatte Petersilie hacken.
Das Gemüse und den Tofu in ca. 3 - 4 Eßl. Olivenöl unter Rühren anbraten. Bei geringer Hitze ca. 15 - 20 Min. garen und durchziehen lassen. Würzen mit Kräutersalz, Pfeffer, Muskat und Pul Biber (orientalische Paprika-Chilli-Flocken). Die Kartoffelscheiben unterheben, diese in der Gemüsemischung wieder aufwärmen. Alles abschmecken. Mit gehackter Petersilie und Walnussstückchen servieren.
Guten Appetit!
Was brauchen wir für diese Kartoffelpfanne? Erst mal Pellkartoffeln, ca. 500 g: Waschen, in etwas Salzwasser aufsetzen, aufkochen lassen, bei etwas reduzierter Hitze 20 Min. garen.
Die gegarten Kartoffeln abschütten, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Beiseite stellen. Derweil die übrigen Zutaten vorbereiten:
Eine Stange Porree, drei Möhren, vier ca. 1 cm dicke Scheiben Sellerie, eine Zuccini, 200 g. Räuchertofu in feine Würfelchen schneiden, ca. 8 - 10 Walnüsse knacken und einen Bund glatte Petersilie hacken.
Das Gemüse und den Tofu in ca. 3 - 4 Eßl. Olivenöl unter Rühren anbraten. Bei geringer Hitze ca. 15 - 20 Min. garen und durchziehen lassen. Würzen mit Kräutersalz, Pfeffer, Muskat und Pul Biber (orientalische Paprika-Chilli-Flocken). Die Kartoffelscheiben unterheben, diese in der Gemüsemischung wieder aufwärmen. Alles abschmecken. Mit gehackter Petersilie und Walnussstückchen servieren.
Guten Appetit!
Sonntag, 30. August 2015
Sommerleichte schnelle Lasagne
Lasagne lieben viele. Wir Dreisbachs mögen sie auch. Diese Version hier ist schnell gezaubert und durch die vielen frischen Tomaten schön sommerlich leicht.
Das hier sind die wesentlichen Zutaten:
250 g. Lasagneblätter, zwei mittelgroße Zuccini, drei rote Paprikaschoten, drei kleine Zwiebeln, drei bis vier Knoblauchzehen, ca. 750 g. Tomaten (schön ist eine Mischung aus verschiedenen Sorten).
Die Zutaten vorbereiten (Gemüse waschen, putzen, klein schneiden). Lasagneblätter, Olivenöl, Kräutersalz (ich habe das wunderbare Tomatensalz von Lebensbaum genommen), Pfeffer und etwas Pizzagewürz und etwas Chillipulver bereit stellen. Eine große Lasagne-Auflaufform mit Olivenöl gut einfetten. Nun kann geschichtet werden: Immer schön abwechselnd: Gemüse und Lasagneblätter. Iede Gemüselage für sich würzen. Gelegentlich etwas Olivenöl dazuträufeln Denn bei dieser Lasagne wird vorher keine Sauce gekocht, sondern alle Zutaten werden kalt übereinander gelegt.
Die frischen Tomaten sondern sehr viel Flüssigkeit ab, diese wird beim Backen die Lasagneblätter weich werden lassen.
Mit einer Gemüseschicht abschließen, die Lasagne kommt nun für ca. 20 Min. bei 160 Grad Celsius in den Backofen. Nun die Lasagne mit Käse belegen (ich habe dafür 5 Scheiben mittelalten Gouda genommen). Weiter backen bei 180 Grad Celsius (so lange bis der gewünschte Bräunungsgrad beim Käse erreicht ist). War bei mir nach ca. 10 - 15 Minuten der Fall. Zum Schluss die Lasagne mit frischen Gartenkräutern krönen und servieren. Schön dazu ist ein Blattsalat.
Guten Appetit!
Das hier sind die wesentlichen Zutaten:
250 g. Lasagneblätter, zwei mittelgroße Zuccini, drei rote Paprikaschoten, drei kleine Zwiebeln, drei bis vier Knoblauchzehen, ca. 750 g. Tomaten (schön ist eine Mischung aus verschiedenen Sorten).
Die Zutaten vorbereiten (Gemüse waschen, putzen, klein schneiden). Lasagneblätter, Olivenöl, Kräutersalz (ich habe das wunderbare Tomatensalz von Lebensbaum genommen), Pfeffer und etwas Pizzagewürz und etwas Chillipulver bereit stellen. Eine große Lasagne-Auflaufform mit Olivenöl gut einfetten. Nun kann geschichtet werden: Immer schön abwechselnd: Gemüse und Lasagneblätter. Iede Gemüselage für sich würzen. Gelegentlich etwas Olivenöl dazuträufeln Denn bei dieser Lasagne wird vorher keine Sauce gekocht, sondern alle Zutaten werden kalt übereinander gelegt.
Die frischen Tomaten sondern sehr viel Flüssigkeit ab, diese wird beim Backen die Lasagneblätter weich werden lassen.
Mit einer Gemüseschicht abschließen, die Lasagne kommt nun für ca. 20 Min. bei 160 Grad Celsius in den Backofen. Nun die Lasagne mit Käse belegen (ich habe dafür 5 Scheiben mittelalten Gouda genommen). Weiter backen bei 180 Grad Celsius (so lange bis der gewünschte Bräunungsgrad beim Käse erreicht ist). War bei mir nach ca. 10 - 15 Minuten der Fall. Zum Schluss die Lasagne mit frischen Gartenkräutern krönen und servieren. Schön dazu ist ein Blattsalat.
Guten Appetit!
Sonntag, 12. Juli 2015
Sommerleichte Gemüsesuppe mit roten Linsen (vegan)
Genau das Richtige für einen kühlen Regentag im Sommer: Eine heiße, nur angedeutet scharfe Gemüsesuppe mit ganz viel Sommergemüse mit roten Linsen für die Protein- und Eisenversorgung, vor allem aber für den speziellen Geschmack dieser leicht verträglichen und rasch zubereiteten Hülsenfrucht.
So habe ich die Suppe hergestellt (Menge reicht aus für ca. 8 Portionen):
Zwei Stangen Porree, 750 g. Möhren, 750 g. Zuccini, drei Paprikaschoten und ca. 1 kg reife Tomaten, sowie drei Knoblauchzehen schälen und zerkleinern.
5 - 6 Eßl. Olivenöl in einem großenTopf erhitzen, den Knoblauch, sowie den größten Teil der Porreescheiben, Möhren-, Zuccini- und Paprikawürfel darin unter Rühren anbraten. Ca. 1 Suppenteller voller Gemüsewürfel beiseite stellen. Dieser Teil des Gemüses kommt erst kurz vorm Servieren dazu. So können die Aromen der verschiedenen Gemüsesorten sich gut miteinander verbinden und die Suppe enthält am Ende trotzdem noch bissfeste, knackige Gemüsestückchen.
250 g. rote Linsen unter fließendem Wasser gründlich waschen und zu dem gedünsteten Gemüse geben. Mit 1 1/2 Litern Wasser aufgießen. Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren oder sogar den Herd ganz auschalten. Die Suppe eine Weile leise garen lassen.
Wenn die Linsen gequollen sind, was ungefähr so aussieht...
... die Tomatenwürfel unterheben und sie mitgar ziehen lassen.
Nun die Suppe würzen. Achtung: Auf keine Fall Linsen salzen, bevor sie gar sind. Salz in der Kochflüssigkeit verzögert den Garungsprozess! Als Gewürze habe ich genommen: Lösliche Gemüsebrühe (Bio-Qualität!), Pfeffer, ca. 1 - 2 Teel. Pul-Biber (orientalische Chili-Paprika-Flocken) und Zatar. Zatar kann, wenn man es nicht da hat oder schlecht bekommt (meines hat eine liebe Freundin aus Jerusalem mitgebracht!) auch ersetzt werden durch Oregano oder Thymian.
Nun die restlichen Gemüsewürfel zugeben und eine Weile in der heißen Suppe ziehen lassen. Wie lange, das hängt davon ab, wie knackig das Gemüse beim Servieren noch gewünscht wird.
So, Suppe fertig! Rasch noch ein paar Kräuter aus dem Garten holen (einmal quer durch`s Angebot), die Suppe ausfüllen und mit reichlich Kräutern bestreut servieren.
Guten Appetit!
So habe ich die Suppe hergestellt (Menge reicht aus für ca. 8 Portionen):
Zwei Stangen Porree, 750 g. Möhren, 750 g. Zuccini, drei Paprikaschoten und ca. 1 kg reife Tomaten, sowie drei Knoblauchzehen schälen und zerkleinern.
5 - 6 Eßl. Olivenöl in einem großenTopf erhitzen, den Knoblauch, sowie den größten Teil der Porreescheiben, Möhren-, Zuccini- und Paprikawürfel darin unter Rühren anbraten. Ca. 1 Suppenteller voller Gemüsewürfel beiseite stellen. Dieser Teil des Gemüses kommt erst kurz vorm Servieren dazu. So können die Aromen der verschiedenen Gemüsesorten sich gut miteinander verbinden und die Suppe enthält am Ende trotzdem noch bissfeste, knackige Gemüsestückchen.
250 g. rote Linsen unter fließendem Wasser gründlich waschen und zu dem gedünsteten Gemüse geben. Mit 1 1/2 Litern Wasser aufgießen. Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren oder sogar den Herd ganz auschalten. Die Suppe eine Weile leise garen lassen.
Wenn die Linsen gequollen sind, was ungefähr so aussieht...
... die Tomatenwürfel unterheben und sie mitgar ziehen lassen.
Nun die Suppe würzen. Achtung: Auf keine Fall Linsen salzen, bevor sie gar sind. Salz in der Kochflüssigkeit verzögert den Garungsprozess! Als Gewürze habe ich genommen: Lösliche Gemüsebrühe (Bio-Qualität!), Pfeffer, ca. 1 - 2 Teel. Pul-Biber (orientalische Chili-Paprika-Flocken) und Zatar. Zatar kann, wenn man es nicht da hat oder schlecht bekommt (meines hat eine liebe Freundin aus Jerusalem mitgebracht!) auch ersetzt werden durch Oregano oder Thymian.
Nun die restlichen Gemüsewürfel zugeben und eine Weile in der heißen Suppe ziehen lassen. Wie lange, das hängt davon ab, wie knackig das Gemüse beim Servieren noch gewünscht wird.
So, Suppe fertig! Rasch noch ein paar Kräuter aus dem Garten holen (einmal quer durch`s Angebot), die Suppe ausfüllen und mit reichlich Kräutern bestreut servieren.
Guten Appetit!
Montag, 6. Juli 2015
"Gequallde - Geschdallde" -- eine Siegerländer Pellkartoffel - Spezialität (vegan interpretiert)
Ich hatte ganz vergessen, wie lecker "Gequallde - Geschdallde" schmecken. Schon beim Kochen zieht ein Duft durch die Küche, wie ich ihn aus der Küche meiner Oma kenne. Allerdings nahm meine Oma keinen Räuchertofu für ihre herzhaften Gerichte, sondern Speck. Aber da für Speck bekanntlich ein Schweinchen sein Leben lassen muss, hat Speck in meiner Küche und auf diesem Blog nichts zu suchen!
Dieses Rezept für veganen "Gequallde - Geschdallde" reicht aus für 2 - 4 hungrige Menschen: Je nach dem, was noch als Beilage gereicht wird. Wir hatten heute Möhren-Nektarinen-Salat dazu. Das Rezept dafür poste ich demnächst mal hier.
Wer vegane "Gequallde - Geschdallde" machen möchte braucht dafür vor allem:
1kg Pellkartoffeln , ca. 100 g. Räuchertofu und eine große Zwiebel.
Den Räuchertofu fein würfeln und in ca. 20 g. veganer Margarine in einem Topf mit viel Bodenfläche schön kross anbraten.
Hitze reduzieren und eine fein gewürfelte Zwiebel dazu geben. Unter Rühren goldgelb anschwitzen lassen.
4 gestrichene Eßlöffel helles Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen) dazu geben und unter Rühren mit anrösten.
Mit ca. 1/4 Liter Gemüsebrühe ablöschen (nach und nach etwas Brühe zugießen, dabei kräftig rühren). Die entstehende Sauce nicht richtig kochen lassen, sondern die Hitze der Herdplatte ein wenig reduzieren. Kräftig rühren! 1 Eßl. mittelscharfen Senf dazugeben, sowie etwas gemahlenen Pfeffer. Alles gut untermischen.
Nun die in feine Scheiben geschnittenen Pellkartoffeln vorsichtig unter die Sauce heben. Mit viel Geduld bei nicht zu starker Hitze unter gelegentlichem vorsichtigem Umrühren die Kartoffeln in der Sauce erhitzen.
Für den Fall, dass die Kartoffelscheiben die Flüssigkeit der Sauce zu stark aufnehmen, vor dem Servieren noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Ansonsten: Vor dem Servieren ordentlich fein geschnittenen Schnitlauch unterheben. Etwa Schnittlauch für die Garnitur zurück behalten. Die "Gequallde - Geschdallde" auf einem Suppenteller anrichten und it Schnittlauch bestreuen.
Guten Appetit!
Dieser Siegerländer jedenfalls lässt es sich schmecken...
Dieses Rezept für veganen "Gequallde - Geschdallde" reicht aus für 2 - 4 hungrige Menschen: Je nach dem, was noch als Beilage gereicht wird. Wir hatten heute Möhren-Nektarinen-Salat dazu. Das Rezept dafür poste ich demnächst mal hier.
Wer vegane "Gequallde - Geschdallde" machen möchte braucht dafür vor allem:
1kg Pellkartoffeln , ca. 100 g. Räuchertofu und eine große Zwiebel.
Den Räuchertofu fein würfeln und in ca. 20 g. veganer Margarine in einem Topf mit viel Bodenfläche schön kross anbraten.
Hitze reduzieren und eine fein gewürfelte Zwiebel dazu geben. Unter Rühren goldgelb anschwitzen lassen.
4 gestrichene Eßlöffel helles Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen) dazu geben und unter Rühren mit anrösten.
Mit ca. 1/4 Liter Gemüsebrühe ablöschen (nach und nach etwas Brühe zugießen, dabei kräftig rühren). Die entstehende Sauce nicht richtig kochen lassen, sondern die Hitze der Herdplatte ein wenig reduzieren. Kräftig rühren! 1 Eßl. mittelscharfen Senf dazugeben, sowie etwas gemahlenen Pfeffer. Alles gut untermischen.
Nun die in feine Scheiben geschnittenen Pellkartoffeln vorsichtig unter die Sauce heben. Mit viel Geduld bei nicht zu starker Hitze unter gelegentlichem vorsichtigem Umrühren die Kartoffeln in der Sauce erhitzen.
Für den Fall, dass die Kartoffelscheiben die Flüssigkeit der Sauce zu stark aufnehmen, vor dem Servieren noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Ansonsten: Vor dem Servieren ordentlich fein geschnittenen Schnitlauch unterheben. Etwa Schnittlauch für die Garnitur zurück behalten. Die "Gequallde - Geschdallde" auf einem Suppenteller anrichten und it Schnittlauch bestreuen.
Guten Appetit!
Dieser Siegerländer jedenfalls lässt es sich schmecken...
Mittwoch, 17. Juni 2015
Spinat-Couscous mit Paprika und Cashews (vegan)
Beim Gemüsehändler gab es Spinat in einer 1-A-Spitzenqualität. Eine gute Gelegenheit, ein ausgesprochen spinatiges sommerlich-leichtes Gericht zu kochen. Funktioniert natürlich auch mit Tiefkühlblattspinat. Dürfte aber nicht ganz so samtig und würzig sein wie mit frischem Spinat.
So habe ich den Couscous zubereitet (2 - 4 Portionen, je nach Beilage und Appetit):
750 g. frischen Spinat waschen und putzen.
Zwei dünne oder eine dicke Porreestange(n) waschen (diese hier stammen schon aus neuer Ernte und waren butterweich!!!) , putzen und in feine Ringe schneiden. Vier Mini-Koblauchzehen oder eine normal große schälen und fein hacken.
Eine rote und eine gelbe Paprikaschote waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
3 Eßl. Olivenöl in einem Brattopf erhitzen, Knoblauch,Porree und Paprika unter Rühren anbraten (ca. 3 - 5 Min.).
Den Spinat zugeben, unterheben und erhitzen, so dass die Blätter zusammenfallen. Auf dem Topfboden sollte sich etwas Kochflüssigkeit angesammelt haben. Diese mit 1 Teel. guten Gemüsenbrühenextrakts (unbedingt Bio) würzen. Dann 2 kleine Tassen Couscous (noch trocken, also keinen gegarten) zugeben und unter die Gemüsemischung heben. Herd ausschalten oder Topf zur Seite schieben (Anbrenngefahr!).
Couscous ausquellen lassen. Falls nötig noch einen Schuß heiße Gemüsebrühe zugeben. Würzen mit: Pfeffer, Pul Biber (Paprika-Chilli-Mischung) und ggf. etwas Kräutersalz.
2 - 3 Eßl. geröstete Cashewkerne (ich kaufe immer die ungesalzenen) grob hacken. Den Spinat-Couscous portionsweise anrichten und mit den Cashewkernen und ggf. etwas Petersilie garniert servieren. Nicht - Veganer können auch noch etwas Parmesan darüber raspeln. Muss aber nicht, die Cashews ersetzen den Parmesan eigentlich recht würdig.
Wie auch immer: Guten Appetit!
So habe ich den Couscous zubereitet (2 - 4 Portionen, je nach Beilage und Appetit):
750 g. frischen Spinat waschen und putzen.
Zwei dünne oder eine dicke Porreestange(n) waschen (diese hier stammen schon aus neuer Ernte und waren butterweich!!!) , putzen und in feine Ringe schneiden. Vier Mini-Koblauchzehen oder eine normal große schälen und fein hacken.
Eine rote und eine gelbe Paprikaschote waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
3 Eßl. Olivenöl in einem Brattopf erhitzen, Knoblauch,Porree und Paprika unter Rühren anbraten (ca. 3 - 5 Min.).
Den Spinat zugeben, unterheben und erhitzen, so dass die Blätter zusammenfallen. Auf dem Topfboden sollte sich etwas Kochflüssigkeit angesammelt haben. Diese mit 1 Teel. guten Gemüsenbrühenextrakts (unbedingt Bio) würzen. Dann 2 kleine Tassen Couscous (noch trocken, also keinen gegarten) zugeben und unter die Gemüsemischung heben. Herd ausschalten oder Topf zur Seite schieben (Anbrenngefahr!).
Couscous ausquellen lassen. Falls nötig noch einen Schuß heiße Gemüsebrühe zugeben. Würzen mit: Pfeffer, Pul Biber (Paprika-Chilli-Mischung) und ggf. etwas Kräutersalz.
2 - 3 Eßl. geröstete Cashewkerne (ich kaufe immer die ungesalzenen) grob hacken. Den Spinat-Couscous portionsweise anrichten und mit den Cashewkernen und ggf. etwas Petersilie garniert servieren. Nicht - Veganer können auch noch etwas Parmesan darüber raspeln. Muss aber nicht, die Cashews ersetzen den Parmesan eigentlich recht würdig.
Wie auch immer: Guten Appetit!
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