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Freitag, 4. Juli 2014

Erfrischender Kartoffelsalat mit Gurke, Dill und Borretsch (vegan)

Ideal für heiße Tage, dieser leichte Kartoffelsalat, der ganz ohne Mayonnaise auskommt.

So wird`s gemacht:


750 g. möglichst kleine Kartoffeln mit etwas Salz in der Schale kochen ("Drillinge"). Nachdem das Wasser kocht, den Küchenwecker auf 10 Min. stellen. Keinesfalls die Kartoffeln zu weich kochen lassen ! Ich habe Kartoffeln von der Sorte "Arnika" genommen, frisch vom Birkenhof, einem regionalen Biohof. Köstlich!!!!Vermutlich schmecken sie auch "einfach so" ohne alles einfach nur großartig. Aber veredelt... :-)  sind sie natürlich noch besser.... Nach dem Kochen die Kartoffeln abkühlen lassen. Dann pellen und, ganz wichtig: Die Kartoffeln ganz lassen!


Eine Salatgurke waschen, in der Mitte durchschneiden und die beiden Stücke dann jeweils der Länge nach vierteln. Die Gurkenspalten dann nochmals längs durchschneiden. Ggf. auch den Vorgang wiederholen. Das hängt von der Dicke der Gurke ab. Das Kerngehäuse entfernen und vielleicht einfach schon mal essen (sehr erfrischend!). Dann die Gurkenspalten in feine Scheibchen schneiden. Zu den gepellten Kartoffeln geben.


Ein Dressing mixen aus: 2 Eßl. mittelscharfem Senf, etwas geriebener Zitronenschale, dem Saft einer kleinen Zitrone, 2 Eßl. Agavendicksaft, Kräutersalz und Pfeffer, sowie einer sehr fein gehackten kleinen Zwiebel.


Einige Stängel Dill fein hacken und unterrühren. Das Dressing zu der Kartoffel-Gurken-Mischung geben. Noch nicht unterheben (die Kartoffeln sollten möglichst wenig "bewegt" werden, damit sie bis zum Verzehr schön fest bleiben).


Ein oder zwei zarte Borretschblätter fein schneiden. Einige Borretschblüten waschen.


Borretschblätterstreifen zum Salat geben, vorsichtig unterheben. Den fertigen Salat in eine Servierschüssel geben und mit den Borretschblüten verzieren. Wer keine Borretschblüten hat, lässt sie einfach weg, das tut dem Geschmack vermutlich keinen oder zumindest wenig Abbruch.


Salat kühl stellen, gut durchziehen lassen und dann genießen! Guten Appetit! 



Samstag, 31. Mai 2014

Karotten-Curry-Salat (vegan)

Dieser Salat eignet sich wunderbar für ein Party-Buffet, als Mitbringsel zum Grillen oder einfach so als Brotbelag.


Hier sind die Grundzutaten:


Und so wird der Salat hergestellt:


Einen Bund Frühkarotten putzen und mit einer groben Reibe raspeln. Etwas vom Karottengrün waschen und zerkleinern.


Eine Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Zwiebelwürfel in ca. 4 Eßl. Olivenöl anschwitzen. Dann die geraspelten Karotten samt Karottengrün zugeben. Unter Rühren anbraten. Nach einer Weile ca. 100 ml. Orangensaft angießen. Deckel auf die Pfanne legen, Herd runterdrehen. Karotten unter gelegentlichem Rühren dünsten. So lange bis die gewünschte "Bissigkeit" erreicht ist. Wie fest oder weich die Karotten sein sollen, ist ja Geschmackssache.


Eine Bio-Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Zitronenschale zu den Karotten geben. Dann die Zitrone auspressen. Die Karotten würzen mit: Kräutersalz, Pfeffer und 3 - 4 Teel. mildem Currypulver. Ich habe Lemon-Curry der Firma Lebensbaum genommen. Die Pfanne vom Herd nehmen, Karottenmischung abkühlen lassen. Den Saft der Zitrone zu den abgekühlten Karotten geben.


250 g. Sojajoghurt (Nicht-Veganer, die keine Probleme mit der Verstoffwechslung von Laktose haben, können natürlich auch "normalen" Joghurt nehmen) unterrühren.


Schlußendlich noch reichlich gehackte Petersilie unterrühren: Fertig!


Mit diesem lecker befüllten Glas ging´s vorgestern zur Geburtstagparty der besten Tochter von allen!

Sonntag, 27. April 2014

Spargelsalat mit Kirschtomaten und Mohnsamen (vegan)

Was soll ich sagen? Dieser Salat ist buchstäblich einfach-köstlich!


So wird der Salat zubereitet (Menge reicht aus als Vorspeise für 4 Personen): Etwas Blaumohn - benötigt werden für den Salat ca. 1 1/2 Eßl.) in einer Pfanne ohne Fettzugabe kurz anrösten. Ungemahlenen Blaumohn gibt es im Bioladen oder im Reformhaus oder in gut sortierten konventionellen Lebensmittelmärkten. Bitte auf keinen Fall eine gemahlene, womöglich sogar schon mit Zucker und anderem versetze Mohn-Gebäckfüllung nehmen!!! Den Mohn nicht zu stark rösten, er soll lediglich zum Duften gebracht werden! Gerösteten Mohn beiseite stellen.




500 g. grünen Spargel und 250 g. weißen Spargel putzen, waschen und in ca. 3 - 4 cm lange Stücke schneiden. Eine kleine Zwiebel oder Schalotte schälen und fein würfeln. Die Zwiebel in ca. 4 Eßl. Olivenöl glasig dünsten. Die Spargelstücke dazugeben, unter Rühren ca. 5 Min. bei mittlerer Temperatur anbraten. Bei  geschlossenem Pfannendeckel bei sehr geringer Hitze weitere 5 - 10 Min. ziehen lassen (Garzeit hängt ab vom Durchmesser der Spargelstangen und der persönlichen Vorliebe, deshalb am besten testen, wann der Spargel gar genug ist).


Den Spargel auf einer Servierplatte anrichten. Nun 250 g. Kirschtomaten waschen und in der Mitte einmal durchschneiden. Die Kirschtomaten mit der Schnittfläche in die Pfanne setzen (diese nicht säubern, nachdem der Spargel herausgenommen wurde). Pfanne kurz erhitzen, aber wirklich nur kurz. Die Tomaten sollen keinesfalls zerfallen!


Die Tomaten auf dem Spargel verteilen. Dann in der noch warmen Pfanne das Dressing zubereiten. Grundlage ist der Sud von Zwiebel, Spargel und Tomaten, der sich inzwischen in der Pfanne gebildet hat. Folgende Zutaten werden diesem Sud zugefügt: Die abgeriebene Schale einer halben Zitrone, der Saft einer ganzen Zitrone, ein gehäufter Teel. mittelscharfer Senf, Kräutersalz und Pfeffer nach Geschmack. Dieses Dressing über Spargel und Tomaten verteilen. Gut durchziehen lassen.




Den Salat abschließend mit reichlich frischen Schnittlauchröllchen und - kurz vor dem Servieren - auch noch mit dem Mohnsamen (wie bereits oben erwähnt: ca. 1 1/2 Eßl.).


Dazu einfach etwas frisches Brot reichen: Guten Appetit!

Samstag, 12. April 2014

Kopfsalat "Frühlingswiese"

An diesem wundeschönen Samstag im Frühling passt ein leichte Salat ganz wunderbar! Dazu gibt es bei uns Pasta mit grünem Spargel. Und wie man die zubereitet, dazu habe ich im vorigen Jahr schon mal ein Posting verfasst. Nun also zum Kopfsalat "Frühlingswiese":


Als erstes muss der Kopfsalat geputzt, gewaschen und trocken geschleudert werden:


Die Salatblätter in einer Glasschüssel anrichten und nach und nach die übrigen Zutaten beifügen:


Fein geschnittene Frühlingszwiebeln zum Beispiel. Wie viele, hängt von der individuellen Vorliebe ab.


Eine Handvoll Gierschblätter (wächst im Garten als Unkraut) und sieht dort so aus:


Dann habe ich eine Möhre geschält und mit dem Julienne-Schneider in feine Streifen geschnitten. Geht auch mit einem scharfen Messer, ist dann aber eine echte Geduldsarbeit:


Schließlich habe ich auf der Wiese noch ein paar Gänseblümchen gepflückt und einige Löwenzahnblüten. Die sind, schön gewaschen, versteht sich, dann auch noch in die Salatschüssel gewandert. Das Ganze wurde noch mit reichlich Schnittlauch aus eigener Ernte veredelt.


Dazu ein einfaches Dressing, bestehend aus: 100 ml. Gemüsebrühe, einem Teel. Senf, 1 Eßl. Agavendicksaft, 3 Eßl. weißem Balsamico-Essig, sowie Kräutersalz, Pfeffer und 4 Eßl. Leinöl.



Guten Appetit!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Friseé-Salat mit Zitrone und Avocado

Habe heute auf dem Markt einen richtig schönen frischen Friseé-Salat bekommen. Eine willkommene Auflockerung der sonst eher etwas erdenschwer daher kommenden Winterküche. Wehte heute nicht sowieso ein leichtes Frühlingslüftchen? Wie auch immer: Ein würziges Zitronendressing mit etwas Knoblauch und einer schöne reife Avocado geben dem Friseé-Salat zusätzlich das gewisse Etwas.


So habe ich den Salat zubereitet: Hier ist zunächst der Friseé-Salat: Ein Prachtexemplar, von dem ich heute nur eine Hälfte verwendet habe. Die andere kommt morgen dran. Salat waschen, lesen und ein wenig zerkleinern.


Währenddessen das Dressing zubereiten:


1/2 Eßl. Senf, 1 Eßl. Honig, eine gehackte Knoblauchzehe, etwas abgeriebene Zitronenschale, Saft einer Zitrone (vorher zum Garnieren ggf. eine Scheibe rausschneiden), etwas Kräutersalz, Pfeffer und 1Eßl. Leinöl verrühren.


Dressing und Salat vermischen. Zum Schluss eine reife Avocado schälen, den Kern entfernen und das Avocado-Fruchtfleich in kleine Stücke schneiden. Zum Salat dazugeben und unterheben. Ggf. noch mit einer Zitronenscheibe garnieren.



Guten Appetit!

Montag, 27. Januar 2014

Wintersalat mit Radiccio, Früchten und Walnüssen

Die Kombination aus knackig-bitter einerseits und süß-fruchtig andererseits macht den Reiz dieses Wintersalates aus. Aromatische Walnüsse runden das Ganze ab:


So wird`s gemacht:


Einen mittelgroßen Kopf Radiccio-Salat waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.


Einen großen Apfel entkernen und in feine Stifte schneiden. Eine große Orange schälen, filetieren und in kleine Stücke schneiden. Die Orange unbedingt auf einem Teller schneiden, damit der austretende Saft aufgefangen und mit zum Salat dazu gegeben werden kann. Die Früchte zum Salat dazugeben und alles vermischen.


Eine Stange Zwiebellauch putzen und in feine Ringe schneiden. Ein Dressing zubereiten aus:
1 Teel. mittelscharfem Senf, 1 Teel. Aprikosenmarmelade oder Honig, etwas Zitronensaft, 1 1/2 Eßl. Walnussöl, Kräutersalz und Pfeffer nach Geschmack. Das Dressing rühren und mit den übrigen Zutaten vermischen.


Zum Schluss noch ganze oder gehackte Walnusskerne (Menge: Je nach Geschmack) zum Salat dazugeben.


Guten Appetit!

Freitag, 29. November 2013

Feldsalat mit Fenchel und Orange

Dieser Salat bringt Abwechslung und Vitamine in die Winterküche. Und er ist fix zusammen gestellt:


Das Rezept ist berechnet für zwei Personen:


Ca. 100 g. Feldsalat waschen, putzen und auf zwei Salatteller verteilen. Eine zarte, nicht zu große und schön frische Fenchelknolle ebenfalls waschen und putzen. In feine Stückchen schneiden, etwas Fenchelgrün vorher beiseite legen. Die Fenchelstückchen auf die Salatteller geben.


Eine Orange schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Auf die beiden Salatteller verteilen. Den Saft, der beim Schneiden austritt, möglichst auffangen und mit zum Salat geben. Zum Schluss eine Schalotte schälen und in feine Würfelchen schneiden. Diese zusammen mit ein paar Kürbiskernen über den Salat geben. Den Salat mit Kräutersalz und schwarzem Pfeffer würzen (nicht durchmischen, Gewürze einfach draufstreuen: Sieht auch dekorativ aus!). Zum Schluss pro Portion noch ungefähr 1/2 - 1 Eßl. feines Kürbiskernöl auf den Salat träufeln. Ggf. mit etwas Fenchelgrün verzieren. Essig oder ähnliches ist nicht nötig, die Säure der Orangen reicht völlig aus.


Ein wenig durchziehen lassen und genießen: Guten Appetit!

Samstag, 2. November 2013

Rotkohlsalat

Dieser Rotkohlsalat hält sich im Kühlschrank ohne Weiteres einige Tage. Eine prima Bereicherung (nicht nur farblich) für den Salatteller. Selbstverständlich kann man den Rotkohlsalat auch im Rahmen einer einzigen Mahlzeit komplett vertilgen....


So wird der Salat hergestellt:


Einen kleinen Rotkohlkopf (ca. 500 g) waschen und den Strunk abschneiden.


Auf einer Gemüsereibe raspeln. Ggf. "widerspenstige" Blätter mit dem Messer fein zerkleinern.



1 Eßl. Kräutersalz, 2 Eßl. Agavendicksaft, 2 Eßl. Weißweinessig, 2 Eßl. Balsamico-Essig und 4 Eßl. Leinöl, sowie reichlich frisch gemahlenen schwarzen Peffer  zu dem geraffelten Rotkohl dazugeben und alles gut durchmischen.


In ein hohes, ausreichend großes verschließbares Glasgefäß füllen (notfalls mit Klarsichtfolie abdecken).


Den Salat vor dem Verschließen des Gefäßes beschweren. Ich habe dazu einfach ein kleineres Marmeladenglas mit Wasser gefüllt. Anbieten würde sich z.B. auch, einen Stein in eine Plastikfolie zu stecken. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Durch den Druck dringt das Dressing besser in die Rotkohlraspeln ein, der Salat wird dadurch sehr bekömmlich.


Gefäß abdecken und ab in den Kühlschrank damit! Ungefähr einen Tag durchziehen lassen, dann kann der Rotkohlsalat verzehrt werden. Bei potentiell unzuverlässigen Mitbewohnern am besten entsprechendes Zettelchen anbringen!


Was für ein schöner Farb- und Geschmackstupfer auf dem spätherbstlichen Salatteller!