Montag, 8. Juli 2013

Ofengemüse mit Fladenbrot


Ein wirklich leckeres und rasch vorbereitetes Gericht für laue Sommerabende auf der Terrasse:

Und so wird es gemacht:

Pro Person ca. 500 g Gemüse putzen und grob zerkleinern. Welche Sorten es sein sollen, hängt davon ab, was man mag und was einen gerade so anlacht im Laden, auf dem Markt oder gar im eigenen Garten.
Heute gab`s bei uns: Möhren, Zuccini, roten, grüne und gelbe Paprika, Kohlrabi und weiße Champignons. 

Das Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausbreiten. Härtere Gemüsearten, wie z.B. Möhren und Kohlrabi zunächst 10 Min. vorweg im Backofen bei 190 Grad backen.


Dann das übrige Gemüse dazugeben und mit ca. 4 Eßl. Olivenöl und diversen Grillgewürzen (Paprika, Chilli, Pfeffer, Knoblauch, Rosmarin, Thymian...) bestreuen. Das Blech für weitere 10 - 20 Minuten in den Backofen schieben und braten lassen.



Das fertige Gemüse in eine Schüssel geben, eventuell noch etwas salzen. Dazu Fladenbrot und Salat.

Besonders empfehlenwert ist selbst gemachtes Fladenbrot. Es kann zusammen mit dem Gemüse gebacken werden:



So habe ich das Fladenbrot hergestellt:

Einen Würfel frische Hefe in 500 ml lauwarmem Wasser auflösen, ca. 2 Tassen Haferkleie und eine Tasse Dinkelvollkornmehl unterrühren. Ca. 20 Min. gehen lassen.



Dann 2 gestrichene Eßl. Salz und 4 Eßl. Olivenöl unterrühren. Mit weiterem Dinkelvollkornmehl mischen, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Der Teig sollte möglichst nicht zu fest sein. Alles in allem werde ich so ca. 750 g Mehl verarbeitet haben. Nochmal ca. 20 Min. gehen lassen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit den Händen zu einem Fladen formen. Die Oberfläche mit Wasser benetzen, nochmal ca. 10 Min. gehen lassen. Im Backofen bei 190 Grad ca. 25 - 30 Min. backen. Auskühlen lassen und in Dreiecke schneiden.



Netter Nebeneffekt: Die Menge reicht auf alle Fälle morgen noch für`s Frühstück!
Und die Reste vom Ofengemüse schmecken am nächsten Tag kalt als Antipasti.


Eine prima Ergänzung zu dieser Kombination ist ein schöner Blattsalat mit Kräuter-Joghurt-Sauce.


Sonntag, 7. Juli 2013

Gebrate Tofuschnittchen

Ein schönes Sonntagsessen:

2 x 200 gTofu in dünne Scheiben schneiden und einlegen in eine Mischung aus Curry, Pfeffer, Kräutersalz und Sesamöl. Mindestens 2 - 4 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.


 Tofuschnittchen in Sesamöl von beiden Seiten braten.


750 g Möhren schälen, halbieren und in hauchdünne Scheiben schneiden. Über Wasserdampf ca. 5 Minuten dämpfen. 250 g TK-Erbsen zu den heißen Möhren geben, zudecken und beiseite stellen. Wenn die Tofuschnittchen fertig gebraten sind, diese im auf ca. 100 Grad aufgeheizten Backofen warm stellen. In der in der Pfanne verbliebenene Gewürz-Öl-Mischung, in der die Tofuschnittchen gebraten worden sind, das Gemüse schwenken. Mit Curry, Kräutersalz und Pfeffer würzen.


Tofuschnittchen, Gemüse und Basmatireis auf einem Teller anrichten. Mit etwas Petersilie garnieren.

Dazu passt Gurken - Pfirsich - Jogurt:. Die Zubereitung ist ganz leicht:


150 g Sahnejogurt, einen enthäuteten und in kleine Würfel geschnittenen Pfirsich, 1/2 geraspelte Gurke, etwas klein geschnittenen Basilikum, 1 Eßl. weißen Balsamico-Essig, 1 Eßl. Aprikosenmarmelade, Kräutersalz und Pfeffer mischen.


Guten Appetit!


Erfrischender Melonensalat

Eine herrlich-fruchtige Erfrischung an einem heißen Tag!

So wird`s gemacht: 1 Honigmelone schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.


2 kleine Orangen schälen und filetieren, ebenfalls in kleine Stücke schneiden und zur Melone dazu geben.


Eine Tasse frische rote Johannisbeeren waschen und zur Fruchtmischung dazu geben. Schmeckt so schon herrlich süß: Wer es noch süßer mag, kann das Ganze mit Agavendicksaft oder etwas Honig verfeinern.


Zum Schluss noch feingeschnittene frische Minzeblätter dazu geben, die für ein wenig Extra-Erfrischung sorgen.



Donnerstag, 4. Juli 2013

Sternchen-Geröstel mit Ofen-Tomaten

Habe vor einiger Zeit einmal Sternchen-Nudeln einer renomierten italienischen Nudelfirma sehr günstig eingekauft. Ein Spontankauf, vor dem ja immer wieder gewarnt wird :-) Aber was soll man mit Sternchen-Nudeln machen (außer sie eher langweilig als Suppeneinlage zu verwenden?). Heute war das Nudelregal in unserer Speisekammer so gut wie leer, bis auf diese Sternchen eben. Verknappung fördert die Kreativität. Also habe ich einfach mal angefangen. Das ist dabei heraus gekommen: Sternchen-Geröstel.

Ich habe die ganze Packung (500 g) gekocht (Achtung: Sie brennen sehr schnell an! Erstaunlich für Nudel, aber war heute abend bei mir so. Habe vermutlich zu wenig Kochwasser genommen. Zum Glück war alles, bis auf eine kleine Schicht am Topfboden noch genießbar!).


Und dann habe ich die Sternchen-Nudeln in ca. 3 Eßl. Olivenöl in der Pfanne gebraten. In einem Krug habe ich 250 ml Milch und 3 Eier verquirlt, dazu 75 g gerieben Parmesan gegeben und das ganze mit Kräutersalz gewürzt.


Die Eier-Käse-Milch (Veganer wird das Grauen überkommen - tut mir Leid!) über die Nudeln gießen und das ganze Stocken lassen. Habe außerdem noch Käsereste gewürfelt dazu gegeben. Das Ganze wie Rührei braten. Mit Kräutersalz, Pfeffer, süßem Paprikapulver und Schnittlauch würzen.


Dazu gab es heute Ofentomaten, die wirklich zum "Reinlegen" sind:

Einfach 750g Tomaten halbieren und in eine Tarteform legen. Mit etwas Tomatengewürz von Lebensbaum bestreuen und mit etwas Olivenöl übergießen.



Bei 180 Grad für ca. 20 - 25 Minuten backen. Pfeffern und mit etwas frischem Basilikum bestreuen.


Dazu Salat. Sehr lecker!





Dienstag, 2. Juli 2013

Riewekooche Tante Irmgard



Ein leichter umzusetzendes Rezept für den Original Siegerländer Riewekooche habe ich noch nicht in die Finger bekommen. Das geschmackliche Ergebnis finde ich großartig. Ein dickes Dankeschön an Tante Irmgard aus Gilsbach, die mir dieses herrliche Rezept verraten hat! 

Und so funktioniert es:

1 kg Kartoffeln schälen (hier liegen die Kartoffeln auf der Waage und beweisen, dass das alte Siegerländer Maß für Riewekooche (6 degge Doffeln) sehr zutreffend ist: 3 dicke, 2 mittlere und 3 kleine Kartoffeln ergeben 1 kg).

Kartoffeln sehr fein reiben (wer keine Küchenmaschine hat, braucht am Backtag keine Übungen für die Armmuskulatur zu machen).


1/2 Liter Milch erhitzen (ich nehme laktosefreie Hafermilch) und kochend heiß über die Kartoffelmasse schütten. Alles verrühren und mit der Hand prüfen, ob die Temperatur sich damit auf "lauwarm" eingependelt hat.

Dann 1 Würfel Hefe in dieser Masse unter Rühren auflösen. 2 gestrichene Eßl. Salz unterrühren.
 
 Nun nach und nach 1 kg Mehl einarbeiten (ich habe Dinkelmehl Typ 1050 genommen). Wenn alles gut errührt ist, Teig in zwei Kastenformen füllen, die mit Backpapier ausgekleidet sind (ein bisschen kniffelig, es ist gut, wenn man jemanden hat, der kurz mit anfassen kann!).


Die gefüllten Formen in den Backofen schieben. Auf 50 Grad die Broten gehen lassen, bis der Teig den Kastenrand erreicht hat. Dann den Herd hochschalten auf 190 Grad (Formen im Ofen lassen!). Nun ca. 45 - 55 Min. backen.


Aus der Form stürzen und auskühlen lassen. In Scheiben schneiden und mit kalter, gesalzener Butter bestrichen genießen!

Nodda!

Käse-Kartoffeln mit buntem Salat


So einfach und so wunderbar: 1 kg Pellkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne ca. 2 Eßl. Butterschmalz schmelzen lassen. Kartoffelscheiben im heißen Fett schön knusprig anbraten, immer wieder wenden, damit nichts anbrennt.


Schließlich 3 Scheiben Käse (heute: Leerdamer) über den Kartoffeln zerlaufen lassen. Mit Pfeffer, Salz, etwas Knoblauch, Rosmarin, Ringelblumenblüten und Galgant würzen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch bestreuen.


Dazu gibt es einen kleinen bunten Salat.





Guten Appetit!

Montag, 1. Juli 2013

Vollkorn-Hörnchen mit Spitzpaprikastreifen


500 g Spitzpaprika putzen und in hauchdünne Streifen schneiden. Eine gehackte Knoblauchzehe in 3 Eßl. Olivenöl anschwitzen. Die Paprikastreifen hinzufügen und unter Rühren anbraten.


Würzen mit: Pfeffer, Kräutersalz und etwas Rosmarin. Einen Bund glatter Petersilie waschen und mit der Kräuterschere über die Paprika schneiden.

Dazu 500 g Vollkorn-Hörnchen kochen und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Etwas Parmesan überstreuen und servieren.