Vegane Nachtische sind eine Herausforderung. Keine Milch, keine Sahne, kein Jogurt.... Dieses Dessert ist auch ohne Milchprodukte gut gelungen, finde ich zumindest. Was meint Ihr?
So bin ich vorgangen (für zwei große Portionen):
Die Hauptzutaten: Ca. 400 g. Erdbeeren, 5 weiche Aprikosen, zwei kleine weiche Birnen und einen großen Teelöffel Cashewmus.
Die Früchte waschen und putzen. Aprikosen und Birnen in Stücke schneiden und in einen Blitzhacker füllen. Fein pürrieren.
Das Cashewmus zugeben und mit etwas gemahlener Vanille würzen. Alles kräftig durchmischen. Abschmecken und ggf. noch etwas Agavendicksaft zugeben.
Das Pürree in Portionsschalen füllen. Die Erdbeeren halbieren und auf das Pürree legen. Mit einem Zweiglein Zitronenmelisse garnieren, kühl stellen und servieren.
Guten Appetit!
Vegetarisch kochen: Lecker, abwechslungsreich, saisongerecht und preisbewusst: Alltagstauglich eben. Wie das funktionieren kann, möchte ich hier auf diesem Blog zeigen.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Spinat-Couscous mit Paprika und Cashews (vegan)
Beim Gemüsehändler gab es Spinat in einer 1-A-Spitzenqualität. Eine gute Gelegenheit, ein ausgesprochen spinatiges sommerlich-leichtes Gericht zu kochen. Funktioniert natürlich auch mit Tiefkühlblattspinat. Dürfte aber nicht ganz so samtig und würzig sein wie mit frischem Spinat.
So habe ich den Couscous zubereitet (2 - 4 Portionen, je nach Beilage und Appetit):
750 g. frischen Spinat waschen und putzen.
Zwei dünne oder eine dicke Porreestange(n) waschen (diese hier stammen schon aus neuer Ernte und waren butterweich!!!) , putzen und in feine Ringe schneiden. Vier Mini-Koblauchzehen oder eine normal große schälen und fein hacken.
Eine rote und eine gelbe Paprikaschote waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
3 Eßl. Olivenöl in einem Brattopf erhitzen, Knoblauch,Porree und Paprika unter Rühren anbraten (ca. 3 - 5 Min.).
Den Spinat zugeben, unterheben und erhitzen, so dass die Blätter zusammenfallen. Auf dem Topfboden sollte sich etwas Kochflüssigkeit angesammelt haben. Diese mit 1 Teel. guten Gemüsenbrühenextrakts (unbedingt Bio) würzen. Dann 2 kleine Tassen Couscous (noch trocken, also keinen gegarten) zugeben und unter die Gemüsemischung heben. Herd ausschalten oder Topf zur Seite schieben (Anbrenngefahr!).
Couscous ausquellen lassen. Falls nötig noch einen Schuß heiße Gemüsebrühe zugeben. Würzen mit: Pfeffer, Pul Biber (Paprika-Chilli-Mischung) und ggf. etwas Kräutersalz.
2 - 3 Eßl. geröstete Cashewkerne (ich kaufe immer die ungesalzenen) grob hacken. Den Spinat-Couscous portionsweise anrichten und mit den Cashewkernen und ggf. etwas Petersilie garniert servieren. Nicht - Veganer können auch noch etwas Parmesan darüber raspeln. Muss aber nicht, die Cashews ersetzen den Parmesan eigentlich recht würdig.
Wie auch immer: Guten Appetit!
So habe ich den Couscous zubereitet (2 - 4 Portionen, je nach Beilage und Appetit):
750 g. frischen Spinat waschen und putzen.
Zwei dünne oder eine dicke Porreestange(n) waschen (diese hier stammen schon aus neuer Ernte und waren butterweich!!!) , putzen und in feine Ringe schneiden. Vier Mini-Koblauchzehen oder eine normal große schälen und fein hacken.
Eine rote und eine gelbe Paprikaschote waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
3 Eßl. Olivenöl in einem Brattopf erhitzen, Knoblauch,Porree und Paprika unter Rühren anbraten (ca. 3 - 5 Min.).
Den Spinat zugeben, unterheben und erhitzen, so dass die Blätter zusammenfallen. Auf dem Topfboden sollte sich etwas Kochflüssigkeit angesammelt haben. Diese mit 1 Teel. guten Gemüsenbrühenextrakts (unbedingt Bio) würzen. Dann 2 kleine Tassen Couscous (noch trocken, also keinen gegarten) zugeben und unter die Gemüsemischung heben. Herd ausschalten oder Topf zur Seite schieben (Anbrenngefahr!).
Couscous ausquellen lassen. Falls nötig noch einen Schuß heiße Gemüsebrühe zugeben. Würzen mit: Pfeffer, Pul Biber (Paprika-Chilli-Mischung) und ggf. etwas Kräutersalz.
2 - 3 Eßl. geröstete Cashewkerne (ich kaufe immer die ungesalzenen) grob hacken. Den Spinat-Couscous portionsweise anrichten und mit den Cashewkernen und ggf. etwas Petersilie garniert servieren. Nicht - Veganer können auch noch etwas Parmesan darüber raspeln. Muss aber nicht, die Cashews ersetzen den Parmesan eigentlich recht würdig.
Wie auch immer: Guten Appetit!
Sonntag, 7. Juni 2015
Gebratene Radieschen mit Feta und Zwiebellauch
Ein Rezept aus dem Zeit-Magazin hat mich auf die Idee gebracht, Radieschen einmal warm zu probieren. Hat sich gelohnt, fanden wir: Die Radieschen einfach in etwas Olivenöl braten, dazu Feta, Zwiebellauch und eine kleine Salatgarnitur - fertig ist eine ausgefallene Vorspeise. Dazu eine Scheibe Brot: Was will man mehr?
So funktioniert das ganze:
Für vier Vorspeisenportionen zwei Bund Radieschen waschen, putzen und vierteln.
3 Eßl. Olivenöl erhitzen, die Radieschenviertel darin unter Rühren anbraten. Sie dürfen ruhig ein ganz winziges bißchen anbräunen. Dabei verlieren sie den wesentlichen Teil ihrer Schärfe. Dafür werden sie weich und mild.
Wenn die Radieschen langsam weich werden (am besten ausprobieren, wie weich man sie selbst wünscht), etwas pfeffern und mit jeweils einer kleinen Portion Feta und geschnittenem Zwiebellauch, sowie einer kleinen Salatgarnitur (hier: ein paar kleine Salatblätter und Gurkenscheiben) anrichten. Wie schon erwähnt: Noch eine Scheibe Brot dazu: Guten Appetit!
So funktioniert das ganze:
Für vier Vorspeisenportionen zwei Bund Radieschen waschen, putzen und vierteln.
3 Eßl. Olivenöl erhitzen, die Radieschenviertel darin unter Rühren anbraten. Sie dürfen ruhig ein ganz winziges bißchen anbräunen. Dabei verlieren sie den wesentlichen Teil ihrer Schärfe. Dafür werden sie weich und mild.
Wenn die Radieschen langsam weich werden (am besten ausprobieren, wie weich man sie selbst wünscht), etwas pfeffern und mit jeweils einer kleinen Portion Feta und geschnittenem Zwiebellauch, sowie einer kleinen Salatgarnitur (hier: ein paar kleine Salatblätter und Gurkenscheiben) anrichten. Wie schon erwähnt: Noch eine Scheibe Brot dazu: Guten Appetit!
Montag, 25. Mai 2015
Boullion von weißem und grünem Spargel (vegan)
Spargelgenuss: Einfach, preiswert und trotzdem super-lecker! Die Mengenangabe bezieht sich auf zwei Liter Boullion. War am Samstag Abend ausreichend für eine muntere deutsch-lettische Tischgesellschaft von sieben Personen. Für alle war eine zweite Portion als Nachschlag vorhanden!
So wird`s gemacht:
500 g. weißen und 500 g. grünen Spargel putzen (weiß: schälen / grün: nur die holzigen Enden abschneiden), waschen und in ca. 1 - 2 cm. lange Stück schneiden. Eine größere Schalotte schälen und würfeln.
Die Schalottenwürfel in 5 Eßl. erhitztem Olivenöl andünsten (bitte nicht zu scharf anbraten, das bekommt weder den zarten Schalotten, noch später dem Spargel!).
Die Spargelstücke zugeben und unter Rühren ebenfalls andünsten. Ein leises Röstaroma ist erwünscht, aber - wie schon erwähnt - es darf einfach nicht zu heftig angebraten werden!
Mit 2 Litern heißer Gemüsebrühe auffüllen (gerne gekörnte Brühe nehmen, aber bitte wegen Geschmack und Verträglichkeit nur in Bio-Qualität verwenden!). Das ganze kurz aufwallen lassen, dann den Herd sofort ausschalten. Ggf. den Topf kurz von der Platte nehmen, bis der Herd deutlich an Temperatur verloren hat. Boullion mindestens eine Stunde ziehen lassen, aber keinesfalls mehr kochen. Vor dem Servieren kurz auf die gewünschte Temperatur erhitzen, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und in Boulliontassen füllen. Mit frischer Petersilie, frischem Schnittlauch und - falls vorhanden - ein paar Dinkel-Backerbsen servieren.
Guten Appetit!
So wird`s gemacht:
500 g. weißen und 500 g. grünen Spargel putzen (weiß: schälen / grün: nur die holzigen Enden abschneiden), waschen und in ca. 1 - 2 cm. lange Stück schneiden. Eine größere Schalotte schälen und würfeln.
Die Schalottenwürfel in 5 Eßl. erhitztem Olivenöl andünsten (bitte nicht zu scharf anbraten, das bekommt weder den zarten Schalotten, noch später dem Spargel!).
Die Spargelstücke zugeben und unter Rühren ebenfalls andünsten. Ein leises Röstaroma ist erwünscht, aber - wie schon erwähnt - es darf einfach nicht zu heftig angebraten werden!
Mit 2 Litern heißer Gemüsebrühe auffüllen (gerne gekörnte Brühe nehmen, aber bitte wegen Geschmack und Verträglichkeit nur in Bio-Qualität verwenden!). Das ganze kurz aufwallen lassen, dann den Herd sofort ausschalten. Ggf. den Topf kurz von der Platte nehmen, bis der Herd deutlich an Temperatur verloren hat. Boullion mindestens eine Stunde ziehen lassen, aber keinesfalls mehr kochen. Vor dem Servieren kurz auf die gewünschte Temperatur erhitzen, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und in Boulliontassen füllen. Mit frischer Petersilie, frischem Schnittlauch und - falls vorhanden - ein paar Dinkel-Backerbsen servieren.
Guten Appetit!
Mittwoch, 25. März 2015
Mairübchentaler mit Rucola-Gremolata, Rübstielgemüse und Hirse
Heute Abend hatten wir den Frühling zu Gast. Mairübchen und Rübstiel vom Wochenmarkt gehen zusammen mit locker-körniger Hirse eine wunderbare Liaison ein. Als Krönung des Ganzen gab es eine Rucola-Gremolata.
So wird`s gemacht (für 4 Personen):
300 g. Hirse heiß waschen. Mit ca. 750 ml. Wasser (ggf. später noch etwas heißes Wasser nachfüllen) aufkochen. Herd abschalten. Die Hirse ca. 20 - 30 Min. auf der ausgeschalteten Herdplatte garen und ausquellen lassen. Zum Ende der Garzeit hin mit etwas Salz würzen.
Einen großen Bund Rübstielgemüse und 8 kleine bis mittlere Mairübchen waschen. Die Mairübschen schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Mairübchenscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 160 Grad im Backofen ca. 20 - 30. Minuten garen.Während dessen die Mandeln für die Gremolata auf einem Extra- Blech mitrösten (gebraucht werden später ca. 2 - 3 Eßl. Mandeln).
Für das Rübstielgemüse eine kleine Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in ca. 2 - 3 Eßl. Olivenöl andünsten.
Das Rübstielgemüse putzen und in kleine Stücke schneiden (je ca. 1/2 - 1 cm. lang). Den geschnittenen Rübstiel zu der angedünsteten Zwiebel geben und unter Rühren mit andünsten. Den Herd abdrehen und das Gemüse auf der ausgeschalteten oder zumindest ganz niedrig eingestellten Herdplatte garen lassen.
Während dessen die Gremolata zubereiten:
Ca. 2 - 3 Eßl. Mandeln und die Schale einer halben Zitrone in einen Mixer geben und durchmixen.
Außerdem 3 - 4 Eßl. Olivenöl, etwas Kräutersalz, Pfeffer, einen Schuss Agavendicksaft und einen schönen großen Bund Rucola (mit der Schere vorgeschnitten) dazugeben. Alles kräftig durchmixen.
Die Gremolata beiseite stellen und das Rübstielgemüse mit etwas löslicher Brühe (unbedingt Bio-Qualität), Pfeffer und geriebenem Muskat würzen.
Mit ca. 2 - 3 Eßl. Frischkäse oder - damit es vegan bleibt - etwas Hafersahne abrunden.
Alles schön auf einem Teller anrichten. Die Gremolata auf die Mairübchen geben: Guten Appetit!
So wird`s gemacht (für 4 Personen):
300 g. Hirse heiß waschen. Mit ca. 750 ml. Wasser (ggf. später noch etwas heißes Wasser nachfüllen) aufkochen. Herd abschalten. Die Hirse ca. 20 - 30 Min. auf der ausgeschalteten Herdplatte garen und ausquellen lassen. Zum Ende der Garzeit hin mit etwas Salz würzen.
Einen großen Bund Rübstielgemüse und 8 kleine bis mittlere Mairübchen waschen. Die Mairübschen schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Mairübchenscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 160 Grad im Backofen ca. 20 - 30. Minuten garen.Während dessen die Mandeln für die Gremolata auf einem Extra- Blech mitrösten (gebraucht werden später ca. 2 - 3 Eßl. Mandeln).
Für das Rübstielgemüse eine kleine Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in ca. 2 - 3 Eßl. Olivenöl andünsten.
Das Rübstielgemüse putzen und in kleine Stücke schneiden (je ca. 1/2 - 1 cm. lang). Den geschnittenen Rübstiel zu der angedünsteten Zwiebel geben und unter Rühren mit andünsten. Den Herd abdrehen und das Gemüse auf der ausgeschalteten oder zumindest ganz niedrig eingestellten Herdplatte garen lassen.
Während dessen die Gremolata zubereiten:
Ca. 2 - 3 Eßl. Mandeln und die Schale einer halben Zitrone in einen Mixer geben und durchmixen.
Außerdem 3 - 4 Eßl. Olivenöl, etwas Kräutersalz, Pfeffer, einen Schuss Agavendicksaft und einen schönen großen Bund Rucola (mit der Schere vorgeschnitten) dazugeben. Alles kräftig durchmixen.
Die Gremolata beiseite stellen und das Rübstielgemüse mit etwas löslicher Brühe (unbedingt Bio-Qualität), Pfeffer und geriebenem Muskat würzen.
Mit ca. 2 - 3 Eßl. Frischkäse oder - damit es vegan bleibt - etwas Hafersahne abrunden.
Alles schön auf einem Teller anrichten. Die Gremolata auf die Mairübchen geben: Guten Appetit!
Sonntag, 22. Februar 2015
Polenta mit samtiger Pilzsauce (vegan)
Gestern abend gab es bei uns Steinchampignos in einer samtigen Sojasahnesauce. Die schlichte Polenta als Beilage hat wunderbar geschmeckt. Außerdem gab es dazu einen bunten Salatteller. Die angegebene Menge reicht aus für drei - vier Portionen.
So wird dieses Gericht gekocht:
Für die Polenta zunächst 3/4 Liter Wasser, etwas Meersalz und ca. 20. vegane Butter erhitzen und zum Kochen bringen.
250 g. Maisgrieß (Polentagrieß) unter Rühren in die heiße Flüssigkeit einrieseln lassen. Kurz aufwallen lassen (Vorsicht: Spritzgefahr!). Den Topf von der Herdplatte nehmen, Topfdeckel schließen und die Polenta ca. 20 Min. ausquellen lassen.
Drei oder vier ofenfeste Förmchen mit etwas veganer Butter einfetten.
Die Polenta in die Form streichen. Im Backofen bei ca. 100 Grad heiß halten. Nun ca. 500 g. frische Steinchampignos putzen und halbieren.
Die Pilze in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur unter Rühren zunächst ohne Fettzugabe (!) kleiner schrumpfen. Dies ist ein Trick, der verhindert, dass die Pilze beim Braten wässrig werden. Zwischendurch 3 kleine oder eine große Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Ebenso ein bis zwei Knoblauchzehen.
Wenn die Pilze einiges an Flüssigkeit verloren haben, ca. 3 - 4 Eßl. Olivenöl zugeben. Die Champignons unter Rühren gut anbraten.
Die Herdtemperatur reduzieren, dann die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch zu den Pilzen geben. Alles unter gelegentlichem Rühren sanft schmoren lassen. So werden die Zwiebeln schön braun ohne zu verbrennen.
Wenn alles gut durchgeschmort ist, 200 ml. Sojasahne angießen. Darauf achten, dass die entstehende Sauce nicht mehr kocht, sonst klumpt die Sojasahne. Das Ganze würzen mit: Etwas löslicher Gemüsebrühe (unbedingt empfehlenswert in Bioqualität), Pfeffer und gemahlenem Schabzigerklee (Reformhaus oder Bioladen). Kurz vor dem Servieren 1/2 Bund geschnittene glatte Petersilie unterrühren. Die Polentaförmchen aus dem Ofen nehmen. Die Polenta aus der Form auf die Portionsteller stürzen. Die Pilzsauce dazu anrichten. Mit etwas Petersilie verziert servieren:
Guten Appetit!
Für die Polenta zunächst 3/4 Liter Wasser, etwas Meersalz und ca. 20. vegane Butter erhitzen und zum Kochen bringen.
250 g. Maisgrieß (Polentagrieß) unter Rühren in die heiße Flüssigkeit einrieseln lassen. Kurz aufwallen lassen (Vorsicht: Spritzgefahr!). Den Topf von der Herdplatte nehmen, Topfdeckel schließen und die Polenta ca. 20 Min. ausquellen lassen.
Drei oder vier ofenfeste Förmchen mit etwas veganer Butter einfetten.
Die Polenta in die Form streichen. Im Backofen bei ca. 100 Grad heiß halten. Nun ca. 500 g. frische Steinchampignos putzen und halbieren.
Die Pilze in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur unter Rühren zunächst ohne Fettzugabe (!) kleiner schrumpfen. Dies ist ein Trick, der verhindert, dass die Pilze beim Braten wässrig werden. Zwischendurch 3 kleine oder eine große Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Ebenso ein bis zwei Knoblauchzehen.
Wenn die Pilze einiges an Flüssigkeit verloren haben, ca. 3 - 4 Eßl. Olivenöl zugeben. Die Champignons unter Rühren gut anbraten.
Die Herdtemperatur reduzieren, dann die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch zu den Pilzen geben. Alles unter gelegentlichem Rühren sanft schmoren lassen. So werden die Zwiebeln schön braun ohne zu verbrennen.
Wenn alles gut durchgeschmort ist, 200 ml. Sojasahne angießen. Darauf achten, dass die entstehende Sauce nicht mehr kocht, sonst klumpt die Sojasahne. Das Ganze würzen mit: Etwas löslicher Gemüsebrühe (unbedingt empfehlenswert in Bioqualität), Pfeffer und gemahlenem Schabzigerklee (Reformhaus oder Bioladen). Kurz vor dem Servieren 1/2 Bund geschnittene glatte Petersilie unterrühren. Die Polentaförmchen aus dem Ofen nehmen. Die Polenta aus der Form auf die Portionsteller stürzen. Die Pilzsauce dazu anrichten. Mit etwas Petersilie verziert servieren:
Guten Appetit!
Sonntag, 8. Februar 2015
Schneller Büro-Salat mit Frischkäse und Apfel
Ein leckeres und gesundes Mittagessen fürs Büro? Einfach mal eben schnell in der Teeküche zusammen geschnippelt - geht das ?! Ja, klar!
Hier ist eine superleckere Variante, für die im Grunde nur vier Zutaten benötigt werden: 1/2 Bund frischen Rucola (hatte ich gerade frisch am Markt erworben - denkbar ist aber auch, alternativ von zuhause einige Blätter gewaschenen und vorgezupften Eissalat oder sonstigen Blattsalat mitzubringen), einen Apfel, ca. 50 - 75 g. fertigen Kräuter-Frischkäse, sowie einige Walnußhälften.
Die Zubereitung ist kinderleicht: Die Salatblätter auf einen Teller geben, einen Apfel entkernen und in kleine Stücke schneiden, den Frischkäse darauf verteilen, das Ganze mit den Walnusskernen bestreuen. Wer mag, kann noch mit etwas Kräutersalz und Pfeffer nachwürzen. Dazu eine Scheibe Brot oder ein frisches Brötchen: Eine herrliche Mahlzeit, die neue Kräfte verleiht!
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